Nahe-Fahrrad-Tour vom 16.5.- 18.5.02
Start: Bingen
Ziel: Campingplatz in Bosen.
Strecke: 120 Km
Zeit: 6:45 Stunden
Gepäck: ca. 15 Kg
Streckenprofil: Bis Idar-Oberstein flach, dann geht’s zur Sache.
Temperatur: ca. 25 Grad C , der erste heiße Tag im Jahr
Ein schöner Weg, doch vorneweg: Der hat einige Steigungen , auch ohne Gepäck würde ich mindestens 8 Stunden für den Weg einplanen.
Ich startete um 12 Uhr nachmittags in Bingen , auf den ersten Kilometern bis Bad-Kreuznach richtete ich meine Satteltaschen mehrmals nach ( Das waren die von Plus, sind einigenmaßen OK).
Dann gings ans genießen , der erste Höhepunkt : Der Rotenfells. Die höchste Steigung nördlich der Alpen.
Auf der Stecke vor Bad-Sobernheim , erinnerte mich der Radweg irgendwie an die Toskana.In Bad-Sobernheim selbst, besteht die Möglichkeit zur Wasseraufnahme , am Barfußpfad. Hier fiel mir auch eine wunderschöne alte Wassermühle auf.
In Kirn gings durch die schöne Altstadt , hier machte mir zum erstenmal die Hitze zu schaffen.Kein Schatten , kein Wasser , also weiter.....
Am Ortseingang von Idar-Oberstein pausierte ich einige Minuten, rein in die Tankstelle und Wasser kaufen.Ich glaube , ich habe noch nie so schnell 2 Liter Wasser getrunken, es folgte die Felskirche ,dann wiederum eine schöne Innenstadt . Nach der beschaulichen Innenstadt folgte die erste Steigung ,Hammerstein ( gar nicht beschaulich),genau so gings auch hoch..........
Ein Auf und Ab folgte bis kurz vor Rimsberg, hier gings nochmal auf ca. 600 m hoch.Nach 3 km war ich dann in Birkenfeld, von hier gings durch Wald und Wiesen zum Bostalsee , den ich über Eckelshausen erreichte.(ich glaub da gings auch nochmal rauf :-) )
Der Campingplatz hatte noch auf, ich mußte eine kurze Zwangspause einlegen, die fast 7 Stunden in der Hitze machten mir doch nun arg zu schaffen.Dann folgte wie immer: Zeltaufbau,einräumen, duschen, essen. Hier merkte ich langsam die Strecke in den Beinen. (und an Stellen die beim fahrradfahren auch noch so beansprucht werden )
Nach einer durchschlafenen Nacht , folgte am Freitag ein Ruhetag ,fast,bis auf ca. 10 km Einkaufsweg zu Fuß und einen Seerundgang.Mein Sonnenbrand machte mir nun langsam arg zu schaffen , dazu kamen Kopfschmerzen und Müdigkeit.Ich lag den Rest des Tages mit meinen roten Sonnnenbein- und Ärmlingen im Schatten.
Die nächste Nacht verlief schlecht, wie immer soffen einige Leute bis um 5 Uhr morgens., das volle Programm folgte. Also , nicht an Wochenenden und Feiertagen auf den Campingplatz, wenn doch : Ohrstöpel und Kuhzaun mitnehmen.